Medizinische Ernährungstherapie nach § 43 SGB V

Die Beratung wird Therapie genannt, wenn Sie unter einer ärztlich nachgewiesenen, ernährungsabhängigen Erkrankung leiden.

Da ich von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zertifiziert bin, werden meine Leistungen mit bis zu 100 % von den Krankenkassen übernommen.

Um eine Kostenübernahme zu erfragen, lassen Sie vom Arzt die schriftliche Empfehlung unterschreiben und reichen diese zusammen mit dem von Ihnen ausgefüllten Antrag auf Kostenerstattung bei Ihrer Krankenkasse ein.

Neben individuell für Sie erstellte Beratungsunterlagen, erhalten Sie einen auf Ihr Krankheitsbild abgestimmten Lebensmittelwegweiser, der mit Hilfe des Ampelsystems die gängigsten Produkte klassifiziert. Um beim Einkaufen Orientierung zu schaffen, empfiehlt sich ein auf Ihre Vorlieben zugeschnittenes Einkaufstraining in dem Supermarkt Ihrer Wahl.
Medizinische Ernährungstherapie

„Tabletten fürs Herz - Herztabletten“ © knipseline / pixelio.de

Wann kommt eine individuelle Ernährungstherapie für Sie in Frage?

Niemand möchte gerne Tabletten einnehmen. Jedes Medikament hat spezifische Nebenwirkungen. Bewusstes Essen und Trinken kann Ihnen bei vielen Krankheiten helfen die Medikamentendosis abzusenken oder eine Einnahme ganz zu verhindern. Genauso wichtig ist es, Beschwerden zu lindern und Folgeschäden zu vermeiden. Warten Sie nicht zu lange: Je früher Sie sich für eine Ernährungstherapie entscheiden, desto eher kann sich eine Besserung einstellen.

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individuelle Ernährungstherapie

„Zwei Tropfen“ © Rainer Sturm / pixelio.de

Zielsetzung

  • Wunschgewicht halten bzw. erreichen
  • Lebensqualität & Wohlbefinden verbessern
  • Blutwerte in einen Normbereich bringen
  • Weniger Medikamente bzw. niedrigere Dosis
  • Ernährungsbewusstsein schärfen, z. B. Sensibilisierung bezüglich der Lebensmittelauswahl
  • Motivation zur Verbesserung des Bewegungsverhaltens im Alltag und in der Freizeit unter Berücksichtigung Ihres persönlichen Tagesablaufs

Ernährungstherapie empfiehlt sich u. a. bei folgenden Krankheitsbildern

Starkes Übergewicht (BMI über 30)

Erfahren Sie mehr unter Abnehmen. (Auch in Verbindung mit dem PCOS = Polyzystisches Ovar-Syndrom)

Bluthochdruck

Bei Bluthochdruck ist das Essen ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Vielen ist der Begriff „salzarme Ernährung“ bei Bluthochdruck geläufig. Wie sinnvoll solch eine Kostform heutzutage noch ist und welche wissenschaftlichen Fakten neu sind, erfahren Sie in der Ernährungsberatung.

Gicht & erhöhte Harnsäurewerte

Gichtanfälle können sehr schmerzhaft sein. Eine purinarme Ernährung ist sinnvoll. Purine sind Eiweißverbindungen, die sich in verschiedenen Lebensmitteln befinden und im Körper zu Harnsäure umgewandelt werden. Gerne berate ich Sie zu einer genussreichen, purinarmen Kost.

Osteoporose

In einer knochenfreundlichen Ernährung spielt Vitamin D, K und Calcium eine wichtige Rolle. Außerdem gibt es neben Osteoporose-fördernden auch -hemmende Lebensmittel, die eine Aufnahme von Vitamin D und Calcium verringern bzw. erhöhen. Welche Ernährung für Ihre Knochen wirklich gut ist, erfahren Sie bei mir.

Fettstoffwechselstörungen – Cholesterin, Triglyceride

Bitte kaufen Sie keine Produkte auf deren Verpackung „cholesterinsenkend“ steht. Die Lebensmittelindustrie gaukelt uns Verbrauchern mit gesundheitsbezogener Werbung vor, dass nur durch den Konsum bestimmter, zumeist überteuerter Spezialprodukte eine heilende Wirkung erzielt werden kann. Diese Methodik ist absolut überflüssig, da der Körper aus frischen, natürlichen Lebensmitteln die Stoffe entzieht, die er gerade benötigt. Gerne informiere ich Sie darüber, wie Sie eine fettstoffwechselfreundliche Ernährung erzielen und gleichzeitig noch den Geldbeutel schonen.

Darmerkrankungen – Divertikulitis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa

Eine darmfreundliche Ernährung beeinflusst den Verlauf Ihrer Erkrankung positiv. Daher ist es sinnvoll das Essen an Ihren täglichen Bedarf anzupassen. Gemeinsam erarbeiten wir abwechslungsreiche Rezepte mit leicht bekömmlicher Kost, die Sie ohne Weiteres im Alltag anwenden können.

Lebensmittelunverträglichkeiten

Wie bspw. Laktose-, Histamin- oder Salicylatintoleranz, Fructosemalabsorption, Glutenunverträglichkeit (Zöliakie), Reizdarmsyndrom (Low-FODMAP-Diät). Nach einer solchen Diagnose ist eine Ernährungsumstellung zwingend erforderlich. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie dennoch genussvoll essen können ohne auf Ihre Lieblingsgerichte gänzlich zu verzichten, kontaktieren Sie mich bitte.

Rheuma

Warum hier eine überwiegend pflanzliche Kost von Vorteil ist und welche Lebensmittel für Ihre Gelenke entzündungshemmend oder -fördernd sind, erfahren Sie bei mir.

Multiple Sklerose

In einem persönlichen Gespräch erkläre ich Ihnen gerne warum bei diesem Krankheitsbild die Arachidonsäure eine große Rolle spielt und in einem bestimmten Verhältnis zu anderen Fettsäuren stehen sollte und ob Sie tatsächlich auf Nahrungsergänzungsmittel wie Fischölkapseln angewiesen sind.

Diabetes mellitus Typ 1 und 2

Dürfen Personen mit Zuckerkrankheit Kohlenhydrate essen, Süßigkeiten naschen sowie Alkohol trinken? Ganz klar ja! Die altmodische Diabetesdiät mit Diabetikerlebensmitteln und Fruchtzucker gehört längst der Vergangenheit an. In der modernen Ernährungsberatung erfahren Sie, was es mit den neuen Süßstoffen wie Stevia auf sich hat und ob Zero- oder Light-Produkte für Sie überhaupt sinnvoll sind. Gerne entwerfen wir gemeinsam auf Ihren Geschmack und persönlichen Vorlieben abgestimmte Gerichte, die Ihren Blutzuckerspiegel stabilisieren.